SCHLAFDIAGNOSTIK


Das Obstruktive Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAP)

Konzentrationsstörungen oder eine abnorme Tagesmüdigkeit können auf einen gestörten Nachtschlaf hinweisen. Einer der häufigsten Ursachen hierfür ist das obstruktive Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAP).

Eine obstruktive Schlaf-Apnoe bedeutet, dass während des Schlafens häufiger Atempausen (Apnoen) und Minderatmungen (Hypopnoen) eintreten. Unregelmäßiges und heftiges Schnarchen gelten als wesentliche Leitsymptome der OSAP. Risikofaktoren sind Übergewicht, mittleres Lebensalter, familiäre Veranlagung und anatomische Engstelllen in den oberen Atemwegen.

Betroffene leiden häufiger an Herz- und Kreislauferkrankungen wie erhöhten Blutdruck und Schlaganfall. Tagesschläfrigkeit mit erhöhter Unfallgefahr, Kopfschmerzen, nachlassende Gedächtnisleistungen, Stimmungsschwankungen, Beziehungsstörungen und nachlassende sexuelle Aktivität sind weitere Symptome des OSAP. Trotz einer gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit und einer sehr guten Therapierbarkeit (z.B. mittels Schlafmaske oder einer Biß-Schiene) sind noch immer etwa 90% aller Betroffenen nicht diagnostiziert.

Diagnostik des OSAP

Unter Verwendung einer ambulanten, apparativen Schlafdiagnostik (WatchPAT-Gerät) kann eine Schlaf-Atmungsanalyse bequem und sicher zu Hause durchgeführt werden. Das gewohnte häusliche Umfeld erlaubt dabei eine Datenerfassung unter normalen peristatischen Faktoren und damit eine Beurteilung des persönlichen Schlafverhaltens ohne störenden Einfluss von außen.

Das WatchPAT-Gerät registiert die Sauerstoffsättigung im Blut, mögliche Atemaussetzer und die Schlafstadien einschließlich REM-Schlafanteil. Insgesamt dokumentieren Studien, dass die WatchPAT-Diagnostik die einfachste und bequemste Methode zur Detektion einer obstruktiven Schlaf-Apnoe darstellt.